Futterumstellung bei Hunden - Tipps für den Futterwechsel
Futterumstellung – So geht’s stressfrei für Hund und Halter
Die Futterumstellung bei Hunden ist ein wichtiger Schritt, der gut geplant werden sollte. Ob aus gesundheitlichen Gründen, um neue Nährstoffbedürfnisse abzudecken oder einfach, um Abwechslung in den Speiseplan zu bringen – ein Wechsel des Futters kann für den Organismus deines Hundes eine Herausforderung sein. Empfindliche Hunde können bei einer Umstellung des Futters sensibel reagieren. Doch mit der richtigen Herangehensweise gelingt die Umstellung stressfrei.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du die Futterumstellung sanft gestaltest, deinen Hund langsam an die neue Nahrung gewöhnst und welche Tipps helfen, den Übergang so angenehm wie möglich zu machen.
Gründe für den Futterwechsel
Es gibt viele Gründe, warum ein Futterwechsel für Hunde sinnvoll oder sogar notwendig werden kann. Häufig steht eine Umstellung an, wenn das Tier eine spezielle Ernährung benötigt, etwa aufgrund einer Diät oder bei Haut- und Fellproblemen. Auch Mangelerkrankungen machen es oft erforderlich, das Futter anzupassen, um wichtige Nährstoffe gezielt zuzuführen. Ebenso kann ein Wechsel sinnvoll sein, um die Futterakzeptanz zu verbessern, falls das bisherige Futter weniger gern gefressen wird. Futterunverträglichkeiten können ebenfalls eine Umstellung erforderlich machen.
Zusätzlich wird das Futter oft angepasst, wenn sich die Lebensphase des Hundes ändert. So haben Welpen, ausgewachsene Hunde und Senioren unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse, die jeweils eine spezifische Fütterung erfordern. Auch in besonderen Lebensphasen, wie der Trächtigkeit oder während der Genesung von Krankheiten, sind spezielle Futterarten empfehlenswert.
Zuletzt ist es ratsam, das Futter im Laufe der Jahreszeiten anzupassen, um den wechselnden Energiebedarf, z. B. im Winter, zu decken und das Immunsystem zu stärken.
Die Anforderungen an eine Anpassung sind anderes als die an einen kompletten Wechsel. Oft genügt es bei einer Futteranpassung Nahrungsergänzungen auszutauschen, ohne gleich die Hauptnahrungsbestandteile auszutauschen. Bei einem Wechsel gilt es deshalb gewisse Dinge zu beachten, um den Organismus deines Hundes nicht zu überfordern.
Welche das sind, verraten wir dir jetzt!
Anforderungen an den Futterwechsel
Bevor man sich für ein neues Futter entscheidet, ist es wichtig, darauf zu achten, dass es alle Bedürfnisse des Tieres abdeckt und qualitativ hochwertig ist. Dabei sollte man sich nicht nur auf den Geschmack und die Vorlieben des Tieres verlassen, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse (Welpe, Senior, krank oder gesund) und den Lebensstil (sehr aktiv oder weniger aktiv) des Tieres eingehen. Bei Hopey’s ist für jedes Bedürfnis das Passende dabei. Und das BESTE: du kannst dank unseres Baukastensystems alles selbst zusammenstellen.
Und wenn du wissen willst, welche Ernährungskomponenten in den Napf gehören, schau doch mal in diesen Blogbeitrag.
Wenn das passende Futter für deinen Hund gefunden ist, gehts an die Umstellung. Wie du diese für deinen Hund so angenehm wir möglich gestaltest, erfährst du jetzt.
Futterumstellung – Worauf muss man achten?
Das Entschiedenste beim einem Futterwechsel ist Zeit. Er sollte immer langsam und schrittweise erfolgen. Auf diese Weise kann sich der Darm deines Hundes allmählich an das neue Futter gewöhnen und die Verdauung wird nicht zu sehr belastet. So sollten Veränderungen der Kotkonsistenz vermieden werden.
Besonders bei der Umstellung von Trocken- zu Nassfutter oder umgekehrt, sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Diese Art von Futterwechsel erfordert oft eine längere Gewöhnungsphase, da sich die Verdauung des Tieres auf die neue Futterkonsistenz einstellen muss. Wesentlich einfacher ist die Umstellung von einer BARF-Fütterung auf Nassfutter, weil hier oft nur die Rohfleischkomponente durch Reinfleischdosen ersetzt wird.
Generell empfehlen wir für die Umstellung zwei Wochen einzuplanen. In dieser Zeit kann das gewohnte Futter schrittweise mit dem neuen Futter gemischt werden. Dabei wird die Menge des neuen Futters stetig erhöht, während die des alten Futters entsprechend reduziert wird. Auf diese Weise gewöhnt sich der Verdauungstrakt des Tieres langsam an die Veränderung und es sollte nicht zu plötzlichen Verdauungsproblemen kommen.
Schwierigkeiten bei der Umstellung
Es ist wichtig, während der Umstellungsphase das Verhalten des Tieres genau zu beobachten. Tritt beispielsweise vermehrter Durchfall oder Erbrechen auf, sollte man den Futterwechsel eventuell langsamer angehen oder sogar abbrechen und Rücksprache mit einem Tierarzt halten.
Fazit
Insgesamt ist ein Futterwechsel also eine sinnvolle Maßnahme, um die Futterbereitschaft von Haustieren zu steigern oder spezielle Bedürfnisse zu erfüllen. Allerdings sollte dieser Wechsel gut überlegt und schrittweise erfolgen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Eine individuelle Beratung durch den Tierarzt oder unsere Ernährungsberaterin kann hierbei hilfreich sein, um das passende Futter für das Tier zu finden und den Wechsel erfolgreich umzusetzen.
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